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Lahnhof

die Sieg der Hauberg
 

Erstmals taucht Nenkersdorf schriftlich in einem Abgabenverzeichnis des Siegener Landes an den Propst von Amöneburg als Vertreter des Propstes von St. Stephan zu Mainz in Archidiakonalsachsen aus der Zeit um 1300 auf. Gleichzeitig wird hier auch eine Mühle genannt.

Nenkersdorf um die Jahrhundertwende.

 

   

In den 30er Jahren bildeten die alte Kapelle, das Backhaus und der Dreschschuppen noch gemeinsam die Ortsmitte.

 

Auch heute noch markieren zeitlos erscheinende mächtige alte Eichen die Grenzen des Dorfes und beieindrucken den Wanderer.
Der Brauch des Grenzganges hat sich in der Zeit etwas gewandelt. War es früher üblich, jedem Jugendlichen der erstmalig mitging, jede Eiche mit einen kräftigen Schlag auf den Allerwertesten möglichst unvergesslich zumachen, so schreitet man heute die Grenze nur noch ab.

 

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